Research · Immobilienmarkt Kreis Pinneberg · 2026
Wedel, die Stadt an der Elbe, bleibt im Kreis Pinneberg weiterhin das teuerste Pflaster für Immobilien. Hier müssen für Baugrundstücke, bestehende Wohnimmobilien und Eigentumswohnungen am meisten bezahlt werden. Die Spitzenpreise für Einfamilienhäuser liegen bei bis zu 1,5 Mio. EURO. Eine Eigentumswohnung mit Elbblick kostet rund EUR 10.000 pro m2. Das geht aus dem Marktbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Pinneberg hervor, der kürzlich die notariell beurkundeten Grundstückskaufverträge für 2024 und 2025 ausgewertet hat. Unterm Strich ziehen die Immobilienpreise wieder leicht an, wenn auch noch nicht auf dem Allzeithoch von 2022. Die Flaute auf dem Immobilienmarkt scheint überwunden. Aufgrund der hohen Baufinanzierungszinsen brach die Zahl der verkauften Grundstücke, Häuser und Wohnungen im Zeitraum 2019 bis 2023 um mehr als ein Drittel ein. Ursächlich scheint die aktuelle Zinsentwicklung, die sich derzeit bei um vier Prozent jährlich eingependelt hat.
Bauland kostet in den bevorzugten Lagen im Kreis Pinneberg zwischen EUR 525,- und EUR 550,- pro m2. Hierunter fallen Wedel, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen und Quickborn. Im Durchschnitt kostet ein Bauland rund EUR 350,- pro m2. Seit 2024 sind nur in Quickborn, Moorrege, Seestermühe, Heidegraben und Brande-Hörnerkirchen die Preise gestiegen. Privatleute schrecken vor dem Bau des Eigenheims jedoch eher zurück. Zwischen 2014 und 2022 hat sich der m2-Preis fast verdoppelt. Jahrelang auf einem Niveau von EUR 150,- stagnierend, liegt der Preis heute bei EUR 350,- pro m2. Der Markt für Gewerbegrundstücke befindet sich weiterhin im Aufwärtstrend. Die Preise liegen im Durchschnitt bei EUR 120,-. Am teuersten sind Quickborn und Pinneberg sowie Rellingen, Schenefeld, Kölln-Reisiek mit bis zu EUR 140,- pro m2.
Insgesamt wurden zwanzig Einfamilienhäuser über EUR 1.000.000,- veräußert. Sie lagen in Wedel, Halstenbek und Rellingen. Der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus mit 145 m2 Wohnfläche aus dem Baujahr 1979 auf einem 800 m2 großen Grundstück liegt bei EUR 450.000,-. Reihenendhäuser aus 1975 und einer Wohnfläche von 115 m2 und 400 m2Grundstück liegt bei EUR 390.000,-. Rund EUR 40.000,- mehr als 2023, aber rund EUR 50.000,- unter dem Hoch 2022. Ein Reihenmittelhaus mit 110 m2 Wohnfläche auf 290 m2 Grundstück liegt bei EUR 335.000,-. Eigentumswohnungen kosten kreisweit durchschnittlich EUR 3150,- pro pro m2 Wohnfläche. Wohnungen im Erstbezug von Neubauten werden im Durchschnitt mit EUR 5.700 je m2 Wohnfläche gekauft.
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